
La Fenice hat keine Investoren-Story. Nur eine Familie, die seit über sechzig Jahren kocht und Gäste empfängt. Von Süditalien nach Bayern, mit allem, was dazugehört.
Die Familie kennenlernenKalabrien · Eitting · Erding
↓ Von vorne erzählt
Bevor Bayern. Bevor Erding. Bevor alles. Es gab Rocca di Neto – ein Dorf in Kalabrien, wo Salvatore und Maria Stella Lopez aufgewachsen sind. Wo Mittagessen lang dauert, Gäste nie wirklich gehen und Rezepte nicht auf Zetteln stehen, sondern in den Händen.
Sie kamen nach Bayern mit dem, was man nicht im Koffer transportiert: Wärme, Gastfreundschaft und der Überzeugung, dass ein Tisch mehr ist als ein Möbelstück.
„Wir haben nichts Altes kopiert. Wir haben etwas Neues gebaut, das alles trägt."— Giuseppe & Francesco Lopez
Die Pizzeria in Eitting war kein Zwischenhalt. Vierzehn Jahre lang haben Salvatore und Maria Stella hier gekocht – mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der andere Leute zu Hause kochen. Gäste kamen nicht wegen dem Konzept. Sondern weil's geschmeckt hat.
Giuseppe, Francesco und Lorenzo sind hier groß geworden. Zwischen Mehlstaub, Service und Sonntagabenden. Irgendwann gingen sie eigene Wege – Giuseppe in die gehobene Küche, Francesco in die Bankbranche, Zahlen und Musik. Aber die Linie riss nie ab.
La Fenice schaut zurück, um nach vorne zu kochen. Die Rezepte kommen aus Kalabrien. Der Rest ist 2026.



La Fenice ist kein altes Familienrestaurant in neu. Es ist die Antwort auf die Frage: Was, wenn man's nochmal macht – aber richtig?
Am Ende kamen alle wieder an einen Tisch. Nicht, um die Vergangenheit nachzubauen, sondern um etwas Neues zu schaffen. Mit handgemachter Pizza, guter Karte, Abenden, die sich lohnen, und einem Haus, das sich nach Familie anfühlt, ohne altmodisch zu sein.
So ist La Fenice entstanden. Ein Ort in Erding, der nicht so tut, als wäre er woanders. Aber der zeigt, was italienische Gastfreundschaft kann, wenn Leute am Werk sind, die es wirklich können.